Unterbringung: Beispiel für MUF (Modulare Unterbringung für Flüchtlinge)

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MUF und tempohomes (Container) sind die nächste Stufe der Unterbringung für geflüchtete Menschen. Bisher sind dazu kaum konkrete Informationen und Details bekannt geworden. Nun gibt es für die beiden MUFs in Marzahn-Hellersdorf in der Wittenberger Straße und der Martha-Arendsee-Straße konkrete Pläne.

Es ist zu vermuten, daß sich die Planungen von anderen MUFs nur in kleineren Details vermutlich resultierend aus anderen Grundstückszuschnitten und örtlichen Gegebenheiten unterscheiden werden, denn für die MUFs an sich gibt es einen zentralen Entwurf der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Wir nehmen an, daß es deshalb bei allen Standorten genau diese Grundrisse und Anordnungen geben wird.

Offenbar sind pro „Wohngruppe“ eigene Küchen vorgesehen. Ebenso ist scheinbar grundsätzlich ein Aufzug geplant, was für eine behinderten- und familiengerechte Grundeinrichtung spricht.

Die Anlagen werden eingezäunt und sind nur über einen Pförtner zugänglich. Wie das genaue Konzept dazu sein wird, ist nicht ersichtlich.

Dazu gibt es Freiflächen mit Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, ein Arztzimmer, zentrale Waschmöglichkeiten und Gemeinschaftsflächen im zentralen Bereich und in allen Stockwerken.

Soweit die ableitbaren Informationen aus den Planungsunterlagen. Ein konkretes Betreuung- und Unterbringungskonzept dazu kennen wir noch nicht. Demnach wissen wir auch noch nicht, was und in welcher Form für die Bewohner vorgesehen ist, angeboten wird, wer dort Zutritt hat und wer dort Angebote einbringen und anbieten kann.

Hier derLink zu den Planungen für die beiden o.g. Unterkünfte.

 

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