Erhöhtes Beförderungsentgelt bei S-Bahn und BVG

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Oft werden Menschen im öffentlichen Nahverkehr kontrolliert und haben kein Ticket oder auch z.B. den Berlinpass nicht dabei. Das sog. Erhöhte Beförderungsentgelt (EBE) kann man unter bestimmten Umständen im Nachhinein noch reduzieren. Hierzu sind die folgenden Schritte nötig:

1. Gibt es grundsätzlich ein Ticket und einen Berlinpass kann man persönlich vorsprechen und unter Vorlage der Unterlagen das Entgelt auf 7 € reduzieren.

2. Gibt es kein Ticket, kann man ebenfalls mit persönlicher Vorsprache und Begründung evtl. den Betrag erlassen bekommen.

3. Kann man nicht persönlich vorsprechen, soll man schriftlich mit dem EBE-Büro Kontakt aufnehmen. Je früher ist dabei um so besser, um die Abgabe an ein Inkasso-Unternehmen zu vermeiden.

Dass Kontrollpersonal ist nicht befugt, selbständig irgendwelche Verzichte auszusprechen. Dies geht nur über die entsprechenden Büros von BVG oder S-Bahn.

Welches Büro zuständig ist, erkennt man an der Vorgangsnummer auf der Zahlungsaufforderung:

Vorgangsnummer beginnend mit 310 03  xxxxxxxx oder 231 00 xxxxxxxx:

BVG
Kundenbüro für erhöhtes Beförderungsentgelt
An der Michaelbrücke
10179 Berlin

Vorgangsnummer beginnend mit 505 xxxxxxxxxx:

S-Bahn
Kundenbüro
S-Bhf. Ostbahnhof
Galerie (1. Etage)
Koppenstr. 3
10243 Berlin

4 Gedanken zu „Erhöhtes Beförderungsentgelt bei S-Bahn und BVG

  1. Die haben mir ,obwohl ich den berlinpass nachgereicht habe,(die monatskarte hatte ich dabei) die 60 EU nicht erlassen und auch nicht auf 7 EU verbilligt-
    Mit der Begründung: ich hätte noch mehrere Geldstrafen offen.
    Das kann ja nicht sein,das wenn man nichts falsch gemacht hat, man das Geld trotzdem zahlen soll mit dem Verweis auf vollkommen andere Vorgänge.

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