Friedrich-Naumann-Stiftung: Den Frieden vorbereiten – Ansatzpunkte einer inklusive Wiederaufbaustrategie für Syrien

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Datum/Zeit
Date(s) - 12/07/2016
18:00 - 20:00

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Veranstaltungsort
Hessische Landesvertretung

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Der Krieg in Syrien hat inzwischen schätzungsweise 470.000 Opfer gefordert, die Hälfte der Bevölkerung in die Flucht gezwungen und weite Teile des Landes zerstört. Seine Kosten sind kaum zu beziffern, schon gar nicht, wenn man die Traumatisierungen und den Abbruch der Bildungswege einer ganzen Generation mit berücksichtigt. Während die Friedensverhandlungen in der Sackgasse stecken, fordert die Weltbank, bereits jetzt mit einer „inklusiven Wiederaufbaustrategie“ zu beginnen. Unter den Bedingungen einer Waffenruhe könnten etwa das wirtschaftliche Empowerment weiblich geführter Haushalte, die Ausbildung von medizinischen Fachkräften oder die Schaffung inklusiver vertrauensbildender Institutionen den künftigen Wiederaufbau und einen nachhaltigen Frieden vorbereiten bzw. sogar zur Befriedung beitragen.

Wie sieht die Situation in Syrien jenseits der Fernsehbilder aus? Wo gibt es Ansatzpunkte für friedensvorbereitende Projekte? Welche nichtstaatlichen – wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen – Akteure sollten unterstützt werden? Wo liegen die Verantwortlichkeiten und Möglichkeiten eines europäischen Engagements?

Sie sind herzlich eingeladen, diese Fragen mit unseren Experten zu diskutieren!
Den Frieden vorbereiten
Ansatzpunkte einer inklusiven Wiederaufbaustrategie für Syrien

12. Juli 2016, 18:00 – 20:00 Uhr
Hessische Landesvertretung, In den Ministergärten 5, 10117 Berlin

Mit
Petra Becker
Syrien-Expertin, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
Haytham Hmeidan
Gründungsmitglied und Vorsitzender, Citizen Diplomats for Syria, Hannover
Markus Löning
Ehem. Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung
Rabie Nasser
Mitgründer und Wissenschaftler des Syrian Center for Policy Research, z. Z. Beirut
Die Veranstaltung wird Arabisch-Deutsch simultan übersetzt.

Das Programm der Veranstaltung und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie unter diesem Link.

Oder nutzen Sie unseren zentralen Service:
E-Mail service@freiheit.org
Telefon 0 30.22 01 26 34 (Mo–Fr von 8–18 Uhr)

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