Fortbildung „Afghan*innen im Asylverfahren“

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Datum/Zeit
Date(s) - 24/03/2017
10:00 - 16:00

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Veranstaltungsort
Paritätischer - Landesverband Berlin

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Referentin:

Inken Stern, Rechtsanwältin in Berlin
Freitag, 24. März 2017 von 10.00 – 16.00 Uhr

Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin,
Brandenburgische Straße 80, 10713 Berlin-Wilmersdorf U-Bahn 7 ”Blissestraße” oder U-Bahn 3/7 ”Fehrbelliner Platz”

Inhalte:

Nach Syrien belegt Afghanistan Platz zwei der wichtigsten Herkunftsländer von Asylan- tragssteller*innen. Die (bereinigte) Schutzquote ist mit 60,5 Prozent vergleichsweise hoch, doch der Druck auf Asylsuchende aus Afghanistan steigt, seit die EU im Oktober 2016 ein Rückübernahme- abkommen mit dem Land abgeschlossen hat und erste Sammelabschiebungen aus Deutschland nach Kabul folgten. Um der Verunsicherung unter afghanischen Asylsuchenden entgegenzuwirken, ist eine umfassende Aufklärung über die Chancen im Asylverfahren sowie eine gründliche Vorberei- tung auf die Asylanhörung und ggf. die mündliche Anhörung vor dem Verwaltungsgericht unerlässlich.

Das Seminar bietet einen Überblick über den Ablauf des Asylverfahrens am Beispiel des Herkunfts- lands Afghanistan. Darüber hinaus werden die Gründe für den Flüchtlingsschutz (Asylrecht nach Grundgesetz, Internationaler Schutz, Abschiebeverbote) für Antragsteller*innen aus Afghanistan er- läutert. Besonderes Augenmerk soll auch auf die Frage gelegt werden, wann ein Folge- oder Zwei- tantrag sinnvoll ist und welche Alternativen es zum Asylverfahren gibt.

Zielgruppe:

Das Seminar richtet sich an hauptamtliche Mitarbeiter*innen aus Beratungsstellen und Wohnheimen, die Vorkenntnisse im Asylrecht haben und in der Beratung viel mit Antragsteller*innen aus Afghanistan zu tun haben.

Mitzubringen:

Bitte bringen Sie aktuelle Gesetzestexte mit, z.B. Ausländerrecht, beck dtv 5537 oder SGB II/XII beck dtv 5767, oder: Gesetze für die Soziale Arbeit, Nomos-Verlag.

Anmeldung:

Verbindliche Anmeldung bis einschließlich Montag, 20. März per E-Mail, BETREFF: Fortbildung Afghanistan, an Martina Mauer mauer@fluechtlingsrat-berlin.de. Bitte teilen Sie uns Name, Telefon und Ihren Arbeitgeber/Einsatzstelle mit. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf insgesamt 22 Personen beschränkt. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung bzw. Absage per E-Mail.

Teilnehmerbeitrag:

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten jedoch um rechtzeitige (!) Absage, soll- ten Sie trotz Anmeldung nicht teilnehmen können. Gelegenheiten zum Mittagessen auf eigene Kos- ten bestehen in umliegenden Gaststätten und Imbissen.

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