LaGeSo im ICC ab 20.05.: Details zum Ablauf

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Update 07.06.: Seit letzter Woche ca. gibt es teilweise neue Regelungen für Fälle, die doch wieder direkt zur Turmstraße gehen können.

Dies sind folgende Fälle:

  • Beantragung einer Wohnung via EJF, jedoch nicht die notwendigen Dinge bei Abschluss des Vertrages (war schon bekannt)
  • Feste Termin beim Sozialdienst
  • Personen mit Zahlkarte
  • Feste Termine beim Sachbearbeiter in der Turmstr mit spezieller Terminkarte
  • Personen mit Anliegen im Bereich „Gemeinnützige und zusätzliche Arbeit (GzA)“
  • Personen mit Anliegen bim Bereich „Unterhalt und Kostenfestsetzung“ bzw. „Finanzen“ (z.B. Ratenzahlung)
  • Personen, die zu Anhörungen eingeladen sind

Dazu gibt es nun auch die VERBINDLICHE Aussage seitens des Lageso, daß Begleiter von geflüchteten Menschen mit dem Busshuttle mitfahren dürfen.

Bildschirmfoto 2016-06-10 um 11.05.00

Es gibt es nun auch folgendes Schaubild, das das Procedere verdeutlichen soll:

Schema-ICC-Lageso.001

Uns unklar bleibt dabei, warum seitens des Lageso auch in diesem Fall nicht einfach sauber kommuniziert wird, wenn und was sich ändert. Es wäre wesentlich einfacher, wenn dies besser kommuniziert würde.

Ende Update.

Ab dem 20.05. soll das ICC als genereller Anlaufpunkt dienen. JEDER Geflüchtete muß deshalb zunächst ab diesem Datum ins ICC.

Im ICC wird dann das jeweilige Anliegen vorgetragen. Kleinere Dinge (genannt wurden wieder die grünen Krankenscheine) werden dann vor Ort erledigt. Alle Vorgänge, für die einerseits die Akte erforderlich ist und andererseits eine längere individuelle Bearbeitung werden unverändert in der Turmstraße erledigt. Jedoch gilt auch für diese Fälle: Zuerst ins ICC.

Im ICC soll eine Terminierung in 3 Zeitfenstern erfolgen, damit Menschen nicht den ganzen Tag anstehen müssen, sondern nur innerhalb eines konkreten Zeitfensters. Innerhalb dieser Zeit soll dann entweder die Bearbeitung erfolgen oder den Menschen ein farblich unterschiedenes Busticket für vor dem ICC wartende Busse übergeben werden, der dann die Menschen zur Turmstraße fährt.

In der Turmstraße soll für die dann terminiert per Bus ankommenden Menschen eine ausreichende Kapazität an Bearbeitungsplätzen zur Verfügung stehen. Damit soll es dort nur zu geringen Wartezeiten kommen. Gleiches gilt für das ICC, inn dem rd. 800 Warteplätze in der Haupthalle zur Verfügung stehen werden. Ebenso wird dort eine Versorgung mit Getränken und Essen erfolgen.

Das wesentliche ist wie gesagt: Jeder und immer zuerst zum ICC. Selbst wenn klar ist, daß die Leistung ausschließlich nur in der Turmstraße erbracht wird, erfolgt dort kein direkter Zugang mehr. Es wird ausschließlich im ICC terminiert. Und ebenso werden die Menschen dann mit den Bussen vom ICC in die Turmstraße gefahren.

Es soll im ICC und ebenso in der Turmstraße ausreichend Kapazitäten geben, um alle Menschen gleichmäßig zu bearbeiten. Wartezeiten sollen weder im ICC noch in der Turmstraße auftreten, da alle Termine und damit auch alle notwendigen Kapazitäten nun so gesteuert werden.

Im ICC soll es 20 Bearbeitungsplätze geben, die aber wohl in erster Linie dann die Anliegen aufnehmen und entweder im ICC weitergetrieben oder die Busse in die Turmstraße belegen.

 

Soweit das vorgetragene Konzept. Man rechnet damit, daß rd. 20% der Anliegen im ICC selbst erbracht werden können. 80% können dann erst in der Turmstraße gelöst werden. Dazu gehört insbesondere auch die Auszahlung von Leistungen, die im ICC nicht erfolgt.

Ob es nun Sinn macht, den großen Kreisel zu erfinden und auch menschen, denen definitiv und erkennbar erst in der Turmstraße geholfen werden kann, durch Berlin zu schicken, ob das Konzept überhaupt funktioniert und ob man wartende Menschen nicht nur in Berlin verschiebt, bleibt abzuwarten. So richtig sinnvoll erscheint uns der Plan auf den ersten Blick nicht.

2 Gedanken zu „LaGeSo im ICC ab 20.05.: Details zum Ablauf

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